Question & Answer – Bildbearbeitung, Bloggen, Events & co.

Ich bekomme fast täglich die selben Fragen bei Instagram gestellt und da ich leider nicht immer die Zeit habe so ausführlich zu antworten, dachte ich mir, dass ich es heute in diesem Blogpost zusammenfasse. Ich fange heute mit den drei meistgestellten Fragen EVER an. 😂 Die bekomme ich so so oft, dass ich schon – ehrlich gesagt – manchmal nicht mehr antworte, weil es einfach zu viel zu schreiben wäre. Aber da ich es ja total verstehen kann, dass ihr das gerne wissen möchtet und damit ich auch jedem eine Antwort liefern kann, kommt jetzt das Q&A – taaaadaaa – viel Spaß! 😘


“Wie hast du angefangen zu bloggen und wie hast du es geschafft, solch eine Reichweite aufzubauen?”


Ich habe bereits vor 8 Jahren (2010) angefangen zu bloggen und bin daher schon ein alter Hase. 👀 Damals sah das “Blogger sein” aber noch komplett anders aus. Es gab kein Instagram, Facebook war gerade brandneu und auf meinem Blog habe ich täglich 4-5 kleine Blogposts veröffentlicht. Ich habe über alles geschrieben, was mich beschäftig hat: die neue TV Show, mein Partyabend auf der Reeperbahn, meine Meinung zur ersten Liebe oder meine Schuhsammlung. Es war wie ein Online-Tagebuch oder eine kleine Reportage über mein alltägliches Leben. Mit meiner Offenheit konnte ich wohl schnell viele Leute für mich begeistern. Im Jahr 2012 hatte ich bereits über 10.000 Besucherklicks am Tag. Ich habe meinen Blog aus der Leidenschaft zum Schreiben, zum Fotos schießen und zur digitalen Kreativität gegründet. Damals gab es noch kein Business. Ich habe es gemacht, weil ich Spaß daran hatte. Heute finde ich es teilweise schade, dass viele dieses Medium “Influencer/Blogger” dafür nutzen, damit sie Produkte gratis bekommen und die Blogs nur erstellt werden, um sich Blogger nennen zu können. Es gibt sogar unfassbar viele Instagram Accounts, die sich ihre gesamten Follower gekauft haben. Tipp: Falls ihr vor habt, auch einen Blog zu starten oder auf Instagram zu wachsen, dann seid nicht so dumm. Es gibt etliche Tools, womit man dies überprüfen kann und ohne echte Reichweite werdet ihr früher oder später sowieso scheitern. Stattdessen: Wenn du Reichweite aufbauen möchtest, dann sei aktiv! Mach guten Content, poste regelmäßig, kommentiere und like bei anderen Bloggern und mach somit auf dich aufmerksam. Aller Anfang ist schwer, aber es zahlt sich aus! 


“Wie bekommst du die ganzen Kooperationen und wodurch wirst du auf die Events eingeladen?”


Mit den Jahren hat sich das Bloggen zum Business entwickelt und mit der Zeit wurden die Marken auf mich aufmerksam und fragten mich per Mail für Kooperationen und Events an. Tipp: Erstelle dir eine Emailadresse NUR für deine Kooperationen und verlinken diese in deiner Instagrambio und auf deinem Blog.

Wenn ihr das Bloggen zum Business machen wollt, muss euch klar sein, dass ihr die meiste Zeit an eurem Laptop verbringt. Das denken wahrscheinlich die wenigsten. Ich verlasse selten das Haus, ohne meinen Laptop mitzunehmen. Ich sitze teilweise 3 – 5 Stunden täglich daran Emails zu schreiben – und damit ist die Arbeit für den Tag ja noch nicht getan. 😉(Dazu kommen Fotoshootings, Bildbearbeitung, Blogposts schreiben, 24/7 auf Social Media aktiv sein, Termine wahrnehmen und sich Umsetzungen für Kooperationspartner überlegen) 


Wie bearbeitest du deine Bilder? 📸


Das ist eine der Fragen, die wird mir vor allem in den letzten 1-2 Jahren unfassbar oft gestellt und wenn ihr euch erhofft habt, ich kann euch jetzt EINEN Filter nennen, muss ich euch leider enttäuschen. Es gibt 6 verschiedene Apps, die ich grundsätzlich benutze und die wichtigsten drei sind: Facetune, VSCO und Snapseed. In all diesen Apps gibt es so viele verschiedene Möglichkeiten als würde ich Photoshop und Lightroom benutzen. Ich stelle alles einzelnd ein – von der Helligkeit über die Schattenfarben bis hin zur Sättigung einzelner Elemente. Mir bringt das unfassbar Spaß. Ich habe in meiner Ausbildung vor ein paar Jahren auch Photoshop gelernt und begeistere mich dafür, was man mit verschiedenen Einstellungen aus einem Bild rausholen kann.

Wenn ihr für sowas eher kein Händchen habt, dann kann ich euch VSCO empfehlen. VSCO hat mit Abstand die schönsten Filter. Trotz meiner manuellen Bearbeitung lege ich oft noch einen Filter darüber (aber nur abgeschwächt). Die Filter habe ich mir teilweise gekauft. Folgende Filter benutze ich gerne: A6, A8,A9,C1,C4,C8,E5,F2,HB1,HB2, KE1, KU4

Neuerdings gibt es ein VSCO Abo für knapp 25€ und somit hat man alle Filter verfügbar. Habe ich heute erst entdeckt! 😍


Wenn ihr noch neue Fragen habt, zu denen ich ausführlicher antworten soll, dann schreibt sie mir gerne bei Instagram in die Kommentare mit dem Stichwort Q&A. Fühlt euch gedrückt. xoxo, B. 💋

 

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Bella Julie
Bella Julie

Hey, ich bin Bella Julie, 23 Jahre jung und lebe in Berlin. Ich bin im Oktober 2016 für mein Studium International Business aus meiner Heimat Hamburg in die Hauptstadt gezogen. Ich bin seit 7 Jahren Bloggerin und schreibe über all die schönen Dinge im Leben. Hier findest du alles rund um Mode, Beauty, Lifestyle, Interior, Food, Travel. Motivation, Inspiration und all die anderen kleinen Sachen, die das Leben besonders machen. ♥

3 Kommentare

  1. Dezember 9, 2017 / 13:36

    Liebe Bella,

    vielen Dank für deinen interessanten Post und die tollen Tipps! Davon werde ich mir definitiv einige zu Herzen nehmen.
    Hab ein schönes Wochenende,
    Liebe Grüße
    Anna

  2. Anna
    Dezember 15, 2017 / 16:43

    In deinem Post schreibst du, dass du es schade findest, dass es viele Menschen da draußen gibt, die sich Follower kaufen, um sich ein Image aufzubauen, damit sie Pordukte geschenkt bekommen. Das finde ich durchaus auch nicht schön und ich denke, dass gerade jetzt der Trend auch dahin geht, diesen ganzen “Influencer” nicht mehr alles leichtglaubig aus der Hand zu nehmen. Ich kenne dich echt schon seit den Netlog Zeiten und folge dir seit dem. Aber wenn ich mir jetzt so deinen Feed auf Instagram anschaue, dann sehe ich, fast nur Bilder, die Werbung enthalten. Ich weiß das ihr “Blogger” nicht von Luft & Liebe lebt, aber wo bleibt da die Echtheit, wenn ich das Gefühl habe dein Instaaccount (den ich übrigens immer mochte) besteht nur aus Kooperationen mit anderen Firmen. Klar kannst du jetzt sagen: dann folg mir doch nicht. Aber ich folge dir, weil ich dich mal als Person mochte. Weil du einfach dein Ding gemacht hast. Und jetzt hab ich ein bisschen das Gefühl, du machst das Ding der vielen anderen “Influencer”. Liebe Bella, mach das was du für richtig hälst, aber verliere dich dabei nicht in diesem “Buisness”. Versuche doch das wieder aufzuleben, womit du angefangen hast. Nämlich über die Dinge zu berrichten, die dir persönlich durch den Kopf gehen. Wenn dann mal eine Kooperationsanfrage kommt die sich mit dem Thema wunderbar verinabren lässt und wir als Follower auch einen Mehrwert davon haben, warum nicht. Aber ständig? – Ich weiß ja nicht.

    • Bella Julie Februar 23, 2018 / 0:48

      Hallo Anna, danke für dein Feedback. Wenn du mir schon seit damals folgst, dann sind das ja schon fast 10 Jahre. Das ist eine echt lange Zeit! Freut mich, dass du mir immer noch folgst. Wenn du dir bei Instagram Bild für Bild anschaust, dann mache ich im Verhältnis wenig Werbung auf Instagram und nur für ausgewählte Marken. Ich halte mich fern von jeglichen Detox Tees, Fitness Pulvern oder Hello Body Gedöns und bin kein Fan von plakativer Werbung. Dass ich Werbung mache, war aber doch schon immer so? Ich wurde nur damals nicht dafür bezahlt. (Wobei ich auch heute längst nicht für alles bezahlt werde, aber die Kennzeichnung ist in Deutschland PFLICHT, egal ob ich es selbst bezahlt habe oder nicht)

      Natürlich habe ich damals eine andere Art von Blog gehabt und über viele persönliche Sachen geschrieben, aber wie gesagt, es ist auch fast 10 Jahre her! Heute gebe ich wie damals Tipps und Empfehlungen auf meinem Blog, erzähle von meinen Reisen, etc. und bei Insta Stories kann man mich durch den Alltag begleiten. Die Zeit vergeht und alles entwickelt sich alles. Und man wird professioneller. Würde ich heute Texte schreiben wie damals, dann würde mir kein Schwein folgen! 😀 Manchmal schaue ich mir meine alten Blogposts von 2010 an und frage mich, wie ich so etwas veröffentlichen konnte. Ich bin unfassbar glücklich, dass ich meine Leidenschaft als 15 Jährige heute mit 23 zum Beruf machen konnte. Ich meine, wer kann schon von seinem liebsten Hobby leben? Und ich finde dies keineswegs verwerflich und stehe da auch komplett hinter.

      Ich muss zugeben, ohne dich persönlich angreifen zu wollen, dass mich diese Thematik grundsätzlich nervt, wenn Blogger, Youtuber, etc. vorgeworfen wird, dass Werbung etwas negatives wäre. Die Werbung gehörte zum Bloggen von Anfang an (auch in 2010). Man empfiehlt Produkte, etc. und das nennt sich schon Werbung. Ich kaufe mir etwas und zeige es den Followern. Das ist Werbung. Damals musste man es nur nicht kennzeichnen. Aber auf der anderen Seite kann ich es auch komplett verstehen, wenn man von dieser Dauerwerbesendung auf Instagram und Co. als Follower irgendwann genervt ist. Der Markt ist ja auch übersättigt an Bloggern. Damals gab es soo wenig deutsche Blogger. Da viel die Werbung einfach nicht auf.

      Um zum Schluss zu kommen, damit ich hier keinen dreiseitigen Roman schreibe 😀 Ich bin sehr zufrieden so wie ich es mache und finde, dass ich eine gute Mischung aus Empfehlungen (Werbung) und anderen Postings veröffentliche. Liebe Grüße!!

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